Leopardgeckos sind die am häufigsten gehaltenen Terrarientiere und können bei guter Haltung bis zu 24 Jahre alt werden. Sie können auch längere Zeit ohne Futter auskommen, da sie Fett in ihrem Schwanz speichern. Dies ist vor allem für die Winterruhe und schlechte Zeiten sehr nützlich. Die Terrariengröße sollte bei 1,2 (1 Männchen, 2 Weibchen) mindestens LxBxH 120x60x60 cm betragen. Größer ist aber immer besser.

Leopardgeckos sind einfach zu halten, da sie von Natur aus sehr robust sind. Bei der Auswahl sollte man auf die Augen achten, dort sollten keine Schwellungen oder Verkrustungen sein. Auch sollte man darauf achten, dass der Gecko keine Rückstände von der letzten Häutung an Zehen oder Gelenken hat (der Leopardgecko frisst übrigens seine abgestreifte Haut auf), was man Keratophagie nennt. Nach dem Kauf sollten die Tiere vorerst für ca. 6-8 Wochen in einem spärlich eingerichteten Quarantäneterrarium untergebracht werden. Weiterhin ist es empfehlenswert eine Kotprobe auf Endoparasiten (Innenparasiten) untersuchen zu lassen. Dies alles dient dazu den vielleicht schon bestehenden Tierbestand vor Krankheiten zu schützen und Krankheiten bei neu gekauften Tieren auszuschließen.

Leopardgeckos sind sehr saubere Tiere, denn sie legen ihren Kot immer an der selben Stelle im Terrarium ab.

Da Leopardgeckos in der Natur in lockeren Kolonien leben, sollte man von einer Einzelhaltung absehen. Auch die paarweise Haltung ist nicht empfehlenswert, da das einzelne Weibchen zu stark vom Männchen bedrängt wird und somit unter Dauerstress steht. Eine Haltung mit einem Männchen und mindestens 2 Weibchen (besser mehr) ist zu bevorzugen. Auch dies sollte man in seine Überlegungen vor der Anschaffung einbeziehen.

Die Temperatur sollte tagsüber bei circa 28-30°C liegen und nachts nicht unter 21°C fallen. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei etwa 40-50% liegen.

Als Hauptnahrung für Leopardgeckos dienen Steppengrillen (Gryllus assimilis), Heimchen (Acheta domesticus), Zweifleckgrillen (Gryllus bimaculatus), Heuschrecken (z.B. Locusta migratoria) und Schaben (z.B. Blaptica dubia) aber sie fressen auch Mehlwürmer, Schwarzkäferlarven (Zophobas), Wachsmaden, und Pinkies (junge Mäuse). Mehlwürmer, Wachsmaden, Zophobas und Pinkies sollten aufgrund ihres hohen Fettgehalts nur sehr selten verfüttert werden. Manche Leopardgeckos verschmähen auch ein Blatt Salat oder Obst nicht. Adulte Leopardgeckos sollten circa zweimal pro Woche gefüttert werden. Das ist ausreichend, denn in Gefangenschaft gehaltene Reptilien neigen sehr zu Verfettung. Der Ernährungszustand eines Leopardgeckos lässt sich leicht am Schwanz erkennen. Er sollte prall sein und eine leicht rübenartige Form besitzen. Außerdem ist es sehr wichtig die Tiere mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. Außerdem sollte man zerriebene Sepiaschale in einer kleinen Schale anbieten. Hier bedienen sich die Leopardgeckos selbständig, um ihren Calciumbedarf zu decken.

Als Bodengrund eignet sich am besten eine Mischung aus Lehm und Sand,welche nach dem anfeuchten sehr fest wird. Dies ist nötig da Leopardgeckos gerne eigene Gänge und Höhlen graben, außerdem meiden sie in der freien Wildbahn strikt reine Sandflächen. Sand ist daher ungeeignet als Bodengrund. Die Höhe des Bodengrundes sollte mindestens 10 cm betragen, damit die Tiere ausgiebig graben können.

Wie fast alle Geckos sind Leopardgeckos zur Autotomie befähigt: Sie können ihren Schwanz abwerfen. Im Laufe von einigen Monaten wächst der Schwanz wieder nach. Das Regenerat unterscheidet sich jedoch deutlich vom Original, es ist meist kürzer und sieht teils rüben- oder sackartig aus oder nimmt eine kugelige Form an. Deshalb sollte man einen Leopardgecko nicht am Schwanz hochheben.

 Quelle:

de.wikipedia.org/wiki/Leopardgecko_%28Art%29

 

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